Arno Ros: Objektkonstitution und elementare Sprachhandlungsbegriffe, 1979
Ros kritisiert die Auffassung der modernen Sprachtheorie, wonach sich die Faehigkeit, unterscheidbare Objekte zu bezeichnen, erst durch den Spracherwerb herausbildet. Der Autor zeigt, dass die Theorie der Sprachhandlung vielmehr von verschiedenen Begriffen sensomotorischen Handelns ausgehen und elementare sprachliche Handlungen einbeziehen sollte. Er fuehrt aus, dass Kognitions- und Intentionsbegriffe schon auf dieser Stufe gewonnen werden.
Teil I:
0. Einleitung
1. Zur Methodologie philosophischer Argumentationen
1.1 Abweichende Auffassungen
Zu (a): Die evolutionstheoretische Transformation der Erkenntnistheorie Kants
Zu (b): Analytische Philosophie
Zu (c): Später Wittgenstein
Zu (d): Philosophischer Konstruktivismus
2. Einige allgemeine Merkmale des Begriffs sprachlichen Handelns und des Begriffs eines Handlungsobjekts